Ein Kleinkind kuschelt sich in den Arm seiner tätowierten Mutter.
Eine Mutter küsst ihren kleinen Sohn auf die Wange während er sich auf ihrem Arm festhält.
Eine Kleinkinderhand am Hals seiner Mutter, während die ihn trägt.

Was ich fotografiere

Euch. In eurer Wirklichkeit. In eurem Alltag. Mit unaufgeräumten Kinderzimmern und Muttermilchflecken im Shirt. Mit müden, aber glänzenden Mamaaugen und Kakaobärten an kleinen Mündern. Mit Zahnlücken und Popelnase.
Da wo ihr euch wohl fühlt, sich die Geschirrberge türmen, wo es das leckerste Eis gibt und die schnellste Rutsche. Dann, wenn gerade bei den Hausaufgaben geholfen werden muss und die Teens einfach nur aufs Tablet schauen und mit Kopfhörern abtauchen wollen. Euch!

Wie ich fotografiere

Ich dirigiere euch nicht. Ich beobachte. Ich greife nicht ein. Ich bin so sehr Nebensache von allem, was ihr seid, dass eurer wirkliches Leben so wenig wie möglich beeinflusst wird.
Ich bin euer Gast und stiller Begleiter.
Der Moment bestimmt das Motiv! Das macht eine Dokumentation aus.
Nicht die Motive (also ihr) müssen sich anpassen. Die Familienfotografin muss sich dem Moment anpassen. Nicht ihr müsst stramm stehen und genau in die Kamera gucken. Ich muss mich bewegen (oder auch nicht), um euch zu sehen. So wie ihr seid. Nebenbei möchte ich mich etwas mit euch unterhalten, euch kennenlernen. So, dass Ihr vergesst, dass ich zum Fotografieren gekommen bin.

Warum ich dokumentarisch fotografiere

Zwei Dinge habe ich in den letzten Jahren festgestellt.
Erstens: Ich will immer alles was ich erlebe fotografieren – leider bin ich dabei so in das Fotografieren vertieft, dass ich das eigentliche Erlebnis gar nicht richtig miterlebe. Und ich selbst bin gar nicht drauf, auf meinen Erinnerungsbildern (das Schicksal so vieler Mütter).
Und zweitens: Wenn ich bewusst wahrnehme, dass ich fotografiert werde, lächle ich angestrengt oder ziehe Grimassen, denn wenigstens albern aussehen kann ich auf Knopfdruck.
Kann mich nicht mal einer fotografieren, wenn ich es gar nicht merke? Oder wenigstens so, dass ich mich nicht zum Lächeln aufgefordert fühle?

Wir sind schön! Ihr seid schön! Und zwar so wie ihr seid und so wie ihr euch bewegt, wenn ihr euch keine Gedanken darüber macht ob ihr schön seid.

Ich lege Wert darauf die Wirklichkeit einzufangen und bin überzeugt davon, dass die schöner ist als alles andere!

Ihr habt Lust noch mehr über dokumentarische Fotografie und wie ich arbeite zu lesen? Mehr zu dem Thema könnt ihr in meinem Blog lesen.

Zwei kleine Jungs spielen Looping Louie mit super gespannten Gesichtern.
Mutter, Vater und zwei Söhne spielen zusammen ein Brettspiel und greifen alle gleichzeitig und gespannt auf das Spielbrett.

FAQ

Als dokumentarische Fotografin orientiere ich mich am Ethos der journalistischen Reportage. Ich greife nicht ein, füge nichts hinzu und verändere auch sonst nichts. Ich halte fest, was passiert. Ich leite niemanden an.
  • Eure Kinder sitzen sowieso nicht still und ihr selbst habt auch keine Lust extra für Fotos in die Kamera zu grinsen.
  • Ihr wollt euch nicht inszenieren. Ihr wollt euch an die Dinge erinnern, die wirklich stattfinden.
  • Du findest dich regelmäßig in Situationen wieder, in denen du denkst: Warum macht jetzt eigentlich keiner ein Foto?
  • Du möchtest nicht nur ein Familienbild, sondern eine sorgfältig gewählte Sammlung eurer persönlichen Momente.
  • Du willst Zeitzeugnisse schaffen für deine Kinder. Damit sie sehen wie sie wurden wer sie sind. Wie sie geliebt wurden und wer für sie da war.
  • Du bist Mama und als Haus- und Hoffotografin der Familie selten selbst mit auf den Bildern. Beim Gestalten eurer Jahresalben fällt es dir immer wieder auf. Wo bin ich eigentlich?
  • Ihr wollt euch und eure Kinder nicht verkleiden.
  • Bauch einziehen und in die Kamera lächeln war noch nie dein Ding. Du fühlst dich dabei unwohl. So tun als ob steht dir nicht.
  • Für jeden, der weiß, dass er selbst genug ist. Ohne ein so tun als ob.

  • Unsere Welt ist bunt und so soll sie auch sein. Diskriminierungen jeglicher Art haben in meiner Arbeit nichts zu suchen.
Hallo. Hier bin ich. Wie gehts euch? Ich bin Madlen und wer bist du? Aha. Toll! Glas Wasser? Danke, gerne! Und schon sind wir mitten drin. Ich halte mich im Hintergrund, bin aber immer ansprechbar für euch und eure Kinder. Achtsam und respektvoll.
Ihr wählt den Ort. Hauptsache ihr fühlt euch sicher, wohl und seid ganz ihr selbst. Für die meisten Menschen ist das ihr zuhause, der Garten, die Natur … und für euch?
Nein! Lasst uns vorab telefonieren. Erzählt mir, was euch wichtig ist, woran ihr euch erinnern wollt und wann das in der Regel stattfindet. Und dann seid ihr einfach ihr selbst. Und ich bin dabei. Aufräumen, Putzen, Schminken, Schick machen. Alles nur so, wie es sonst auch ist. Keine Extras, nur weil die Fotografin kommt.
Eure Chaos-Ecken, die Socken in der Sofaritze und Omas Vase bringen die Atmosphäre auf eure Bilder, die euch einrahmen und unterstreichen wer ihr seid. All das ist Ausdruck eurer Wirklichkeit.
Um eure Persönlichkeitsrechte zu schützen und meine Urheberrechte an meiner Arbeit. Und damit immer klar ist wer für wann was und wo gebucht hat.
Kinder werden krank? Echt? Echt! Ich weiß! Das nennt man höhere Gewalt und dann verlegen wir euren Termin selbstverständlich. Bitte sagt mir schnellst möglich bescheid.
Nö. Nix. Praktisch, oder? Einfach mal nicht extra grinsen, nicht den Bauch einziehen, nicht extra sympathisch sein. Ich bin auch Mama und tausche zuhause die Jeans gegen Jogger und mache manchmal die Küchentür zu, weil mir nicht gefällt was es da zu tun gibt.
Ach so … naja, vielleicht eine Kleinigkeit: Vergesst doch einfach, dass ich eine Kamera mitgebracht habe. Stellt euch vor, ich bin die Nachbarin, die ihren Schlüssel vergessen hat und nun bei euch wartet bis ihr Mann nach hause kommt.
Unterschiedliche Jahreszeiten, Wettersituationen und Lichtbedingungen führen zu unterschiedlichen Licht- und Farbstimmungen auf euren Bildern. Je nachdem wann und wo wir uns treffen, bekommen eure Bilder eine ganz eigene Stimmung. Das ist spannend, denn es gibt das Leben so wieder, wie es wirklich ist und das wollen wir ja, wenn wir dokumentarisch fotografieren. An der Qualität der Bilder ändert das nichts. Die Erzählung eurer eigenen Geschichte wird so noch sorgfältiger konserviert.
Ich bin vollständig geimpft und arbeite indoor mit medizinischer Maske. Vor jedem Shooting mache ich einen tagesaktuellen Corona-Schnelltest. Bitte seid so lieb und sagt mir bescheid, wenn ihr krank seid, wir finden dann einen Ausweichtermin.
Ich arbeite hauptsächlich im Bereich Potsdam und Berlin. Wenn ihr im Umland wohnt, fragt mich gerne an und ich schaue, wie ich euch am Besten erreichen kann.
Schreib mir. Wir verabreden eine Telefonat und stillen deine Neugierde.